Rechtssatz RS0073038
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0073038
Entscheidungsdatum
19.01.1966
Rechtssatz
Nach § 9 Abs 1 Z 1 StbG 1949 verliert die österreichische Staatsbürgerschaft, wer durch eigenen Willensakt eine fremde Staatsangehörigkeit erworben hat, auch wenn dieser Erwerb zurückwirkt. Personen, die auf Grund des deutschen Zweiten Staatsangehörigkeits-Regelungsgesetzes rückwirkend für Deutschland optieren konnten, haben die österreichische Staatsbürgerschaft mit Ausübung dieses Optionsrechtes verloren.Nach Paragraph 9, Absatz eins, Ziffer eins, StbG 1949 verliert die österreichische Staatsbürgerschaft, wer durch eigenen Willensakt eine fremde Staatsangehörigkeit erworben hat, auch wenn dieser Erwerb zurückwirkt. Personen, die auf Grund des deutschen Zweiten Staatsangehörigkeits-Regelungsgesetzes rückwirkend für Deutschland optieren konnten, haben die österreichische Staatsbürgerschaft mit Ausübung dieses Optionsrechtes verloren.
VwGH vom 29.09.1960, Z 1446/59; Veröff: ZfRV 1961,243 (mit Glosse von Schwimann)VwGH vom 29.09.1960, Ziffer 1446 /, 59,; Veröff: ZfRV 1961,243 (mit Glosse von Schwimann)
Entscheidungstexte
- 7 Ob 174/65
Entscheidungstext OGH 19.01.1966 7 Ob 174/65
Vgl; nur: Nach § 9 Abs 1 Z 1 StbG 1949 verliert die österreichische Staatsbürgerschaft, wer durch eigenen Willensakt eine fremde Staatsangehörigkeit erworben hat, auch wenn dieser Erwerb zurückwirkt. (T1) Veröff: NZ 1967,125
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1966:RS0073038
Dokumentnummer
JJR_19660119_OGH0002_0070OB00174_6500000_002