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Rechtssatz RS0074941×

Rechtssatz RS0074941

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH, AUSL EGMR

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0074941

Geschäftszahl

1Ob41/86; Bsw45983/99; Bsw15924/05; Bsw20688/04

Entscheidungsdatum

17.12.2013

Rechtssatz

Die Vertragsstaaten sind nicht verpflichtet, jedes Urteil zu verkünden. Es genügt, daß die Entscheidung den Beteiligten zugestellt wird und die Öffentlichkeit, etwa durch Akteneinsicht, die Möglichkeit hat, sich die Entscheidung zugänglich zu machen.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 41/86
    Entscheidungstext OGH 14.01.1987 1 Ob 41/86
    Veröff: SZ 60/1 = EvBl 1987/118 S 443
  • Bsw 45983/99
    Entscheidungstext AUSL EGMR 14.02.2006 Bsw 45983/99
    Vgl auch; Veröff: NL 2006,65
  • Bsw 15924/05
    Entscheidungstext AUSL EGMR 01.03.2011 Bsw 15924/05
    Vgl auch; nur: Die Vertragsstaaten sind nicht verpflichtet, jedes Urteil zu verkünden. (T1)
    Beisatz: Ein Urteil kann unter Ausschluss der Öffentlichkeit verkündet werden, wenn es gerechtfertigt war, die Öffentlichkeit von der Verhandlung auszuschließen. (Welke und Bialek gg. Polen) (T2)
    Veröff: NL 2011,70
  • Bsw 20688/04
    Entscheidungstext AUSL EGMR 17.12.2013 Bsw 20688/04
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Verletzung von Art 6 EMRK, weil das Urteil weder öffentlich verkündet noch in der Kanzlei oder im Internet verfügbar gemacht wurde. (Nikolova und Vandova gg. Bulgarien) (T3)
    Veröff: NL 2013,448

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0074941

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

07.07.2016

Dokumentnummer

JJR_19870114_OGH0002_0010OB00041_8600000_006