Rechtssatz RS0075330
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0075330
Geschäftszahl
2Ob101/80; 8Ob129/80; 2Ob70/82; 8Ob29/83
Entscheidungsdatum
17.02.1983
Rechtssatz
Das Gebot des § 38 Abs 4 StVO 1960 zum Weiterfahren dient nicht nur der Leichtigkeit und Flüssigkeit, sondern auch der Sicherheit des Verkehrs (§ 36 Abs 1 und 2 StVO), weil bei Einsetzen des Verkehrsstroms in der freigegebenen Richtung und dem damit gewöhnlich verbundenen Kolonnenverkehr und Massenverkehr auch ein nicht jähes Anhalten eine besondere Gefährdung der nachkommenden, hiedurch überraschten Fahrzeuglenker darstellt.Das Gebot des Paragraph 38, Absatz 4, StVO 1960 zum Weiterfahren dient nicht nur der Leichtigkeit und Flüssigkeit, sondern auch der Sicherheit des Verkehrs (Paragraph 36, Absatz eins und 2 StVO), weil bei Einsetzen des Verkehrsstroms in der freigegebenen Richtung und dem damit gewöhnlich verbundenen Kolonnenverkehr und Massenverkehr auch ein nicht jähes Anhalten eine besondere Gefährdung der nachkommenden, hiedurch überraschten Fahrzeuglenker darstellt.
Entscheidungstexte
- 2 Ob 101/80
Entscheidungstext OGH 23.09.1980 2 Ob 101/80
Veröff: ZVR 1981/159 S 209
- 8 Ob 129/80
Entscheidungstext OGH 02.10.1980 8 Ob 129/80
Veröff: ZVR 1981/132 S 170
- 2 Ob 70/82
Entscheidungstext OGH 20.04.1982 2 Ob 70/82
Veröff: ZVR 1983/261 S 296
- 8 Ob 29/83
Entscheidungstext OGH 17.02.1983 8 Ob 29/83
Beisatz: Hier: Verschuldensteilung 1:1 mit Auffahrendem (einerseits Tempoverringerung wegen Fehldeutung der Spurensignale, andererseits zu geringer Tiefenabstand und Reaktionsverspätung des Auffahrenden). (T1)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0075330
Dokumentnummer
JJR_19800923_OGH0002_0020OB00101_8000000_001