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Rechtssatz RS0075961×

Rechtssatz RS0075961

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0075961

Geschäftszahl

7Ob585/91; 4Ob513/93 (4Ob514/93)

Entscheidungsdatum

09.03.1993

Rechtssatz

Erachtet das Rekursgericht die Grundlage für eine Entscheidung im Sinne des Paragraph 20, Absatz 2, UbG nicht für ausreichend, dann hat es - in analoger Anwendung der Vorschriften über den Rekurs gegen die nach mündlicher Verhandlung getroffene Entscheidung (Paragraph 29, Absatz 2, UbG) - das Verfahren selbst zu ergänzen oder neu durchzuführen. War für die Entscheidung des Erstrichters der persönliche Eindruck maßgebend, dann kann das Rekursgericht von den diesbezüglichen Erwägungen des Erstrichters nur abgehen, wenn es sich auch selbst einen persönlichen Eindruck vom Patienten gemacht hat und dabei zu einem anderen Ergebnis gekommen ist; das kann auch durch ein Mitglied des Senates geschehen.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 585/91
    Entscheidungstext OGH 26.09.1991 7 Ob 585/91
  • 4 Ob 513/93
    Entscheidungstext OGH 09.03.1993 4 Ob 513/93
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0075961

Dokumentnummer

JJR_19910926_OGH0002_0070OB00585_9100000_003