Rechtssatz RS0076966
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0076966
Entscheidungsdatum
13.12.1988
Rechtssatz
Mit der Einführung des § 59 a UrhG wollte der Gesetzgeber die Randnutzungen ausländischer Fernsehprogramme im Bereich des sogenannten "non intentional (unavoidable) spill-over" - also des technisch nicht vermeidbaren Überschreitens der Landesgrenzen durch Hertz sche Wellen außerhalb des direkten Empfangsbereiches - legalisieren; dabei war in erster Linie an die Programme der (öffentlich-rechtlichen) Fernsehanstalten aus den deutschsprachigen Nachbarländern Österreichs (Bundesrepublik Deutschland, Schweiz) gedacht.Mit der Einführung des Paragraph 59, a UrhG wollte der Gesetzgeber die Randnutzungen ausländischer Fernsehprogramme im Bereich des sogenannten "non intentional (unavoidable) spill-over" - also des technisch nicht vermeidbaren Überschreitens der Landesgrenzen durch Hertz sche Wellen außerhalb des direkten Empfangsbereiches - legalisieren; dabei war in erster Linie an die Programme der (öffentlich-rechtlichen) Fernsehanstalten aus den deutschsprachigen Nachbarländern Österreichs (Bundesrepublik Deutschland, Schweiz) gedacht.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 72/88
Entscheidungstext OGH 13.12.1988 4 Ob 72/88
Veröff: SZ 61/268 = GRURInt 1989,422 (Dreier) = WBl 1989,65 (zustimmend Scolik) = ZfRV 1989,57 (Hoyer) = ÖBl 1989,26 = MR 1989,19 (M Walter)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0076966
Dokumentnummer
JJR_19881213_OGH0002_0040OB00072_8800000_001