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Rechtssatz RS0077477×

Rechtssatz RS0077477

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0077477

Geschäftszahl

4Ob319/83; 4Ob21/89; 1Ob11/91; 4Ob58/04i; 4Ob104/11i

Entscheidungsdatum

17.01.2012

Rechtssatz

Der Gesetzgeber hat mit der Bestimmung des Paragraph 87 a, UrhG keine neue Sanktion für Urheberrechtsverletzungen geschaffen, sondern lediglich einen Hilfsanspruch normiert, welcher den Verletzten in die Lage versetzen soll, die ihm nach anderen Bestimmungen des UrhG (Paragraphen 86, 87,) zustehenden Ansprüche auf angemessenes Entgelt, angemessene Vergütung, Schadenersatz oder Herausgabe des Gewinnes in Zukunft leichter zu beziffern und damit effektiver durchzusetzen.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 319/83
    Entscheidungstext OGH 12.04.1983 4 Ob 319/83
    Veröff: ÖBl 1984,26 = RdW 1983,10
  • 4 Ob 21/89
    Entscheidungstext OGH 09.05.1989 4 Ob 21/89
    Beisatz: Auch in einem solchen Fall kann - über den Wortlaut des Gesetzes hinaus - eine "Stufenklage" im Sinne des Art XLII Abs 3 EGZPO erhoben werden (ÖBl 1982,25). (T1) Veröff: MR 1989,169 (M Walter)
  • 1 Ob 11/91
    Entscheidungstext OGH 26.06.1991 1 Ob 11/91
    Auch; Veröff: SZ 64/85 = JBl 1992,122 = ÖBl 1992,12 = MR 1992,152
  • 4 Ob 58/04i
    Entscheidungstext OGH 25.05.2004 4 Ob 58/04i
    Auch
  • 4 Ob 104/11i
    Entscheidungstext OGH 17.01.2012 4 Ob 104/11i
    Vgl; Beisatz: Ordnet der Gesetzgeber ausdrücklich eine Rechnungslegungspflicht für bestimmte Fälle an, ohne auf „erhebliche Schwierigkeiten“ bei der Sachverhaltsermittlung durch den Berechtigten oder eine „Zumutbarkeit“ für den Verpflichteten abzustellen, ist der Anspruch nur bei rechtsmissbräuchlicher Geltendmachung zu verneinen. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1983:RS0077477

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.05.2024

Dokumentnummer

JJR_19830412_OGH0002_0040OB00319_8300000_002