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Rechtssatz RS0079716×

Rechtssatz RS0079716

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0079716

Entscheidungsdatum

18.12.2019

Rechtssatz

Die Verbotsnorm des Paragraph 27, Absatz eins, Ziffer 5, MRG ist als Generalklausel zu den in Ziffer eins bis 4 desselben Absatzes erfassten Sonderfällen gesetzlich verpönter Vereinbarungen konzipiert. Ob eine Vereinbarung, in der sich der Vermieter eine mit dem Mietvertrag in keinem unmittelbaren Zusammenhang stehende Leistung versprechen lässt, im Sinne der genannten Verbotsnorm stittenwidrig ist, kann daher immer nur unter Bedachtnahme auf den mit dem Verbot bestimmter Vereinbarungen insgesamt verfolgten Zweck des Paragraph 27, MRG beurteilt werden.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 136/95
    Entscheidungstext OGH 28.11.1995 5 Ob 136/95
  • 5 Ob 193/06b
    Entscheidungstext OGH 14.11.2006 5 Ob 193/06b
    Beisatz: Besondere Bedeutung kommt unter diesem Aspekt der Bestimmung des § 27 Abs 1 Z 1 MRG zu, wonach Vereinbarungen ungültig und verboten sind, die beim Leistungsaustausch zwischen Mieter und Vermieter das Äquivalenzprinzip verletzen. (T1)
  • 5 Ob 44/19k
    Entscheidungstext OGH 25.04.2019 5 Ob 44/19k
  • 5 Ob 137/19m
    Entscheidungstext OGH 18.12.2019 5 Ob 137/19m

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0079716

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

18.02.2020

Dokumentnummer

JJR_19951128_OGH0002_0050OB00136_9500000_002