Rechtssatz RS0080929
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0080929
Geschäftszahl
7Ob36/83; 7Ob148/98k; 7Ob187/13w
Entscheidungsdatum
11.12.2013
Norm
AKIB Art6 Abs2
VersVG §6 Abs3 B2
Rechtssatz
Falsche Angaben über ein Schadensereignis bedeuten grundsätzlich nur dann eine Obliegenheitsverletzung, wenn sie gegenüber dem Versicherer abgegeben werden. Infolgedessen stellen falsche Angaben gegenüber der Polizei oder der Gendarmerie keinen Verstoß gegen die Aufklärungspflicht des Versicherungsnehmers dar, wenn dieser dem Versicherer den wahren Sachverhalt mitgeteilt und nicht beispielsweise diesem gegenüber auf seine vor der Polizei gemachten Angaben verwiesen hat.
Entscheidungstexte
- 7 Ob 36/83
Entscheidungstext OGH 01.09.1983 7 Ob 36/83
Veröff: VersR 1984,1204 = ZVR 1984/190 S 209
- 7 Ob 148/98k
Entscheidungstext OGH 24.11.1998 7 Ob 148/98k
nur: Falsche Angaben über ein Schadensereignis bedeuten grundsätzlich nur dann eine Obliegenheitsverletzung, wenn sie gegenüber dem Versicherer abgegeben werden. (T1)
- 7 Ob 187/13w
Entscheidungstext OGH 11.12.2013 7 Ob 187/13w
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1983:RS0080929
Zuletzt aktualisiert am
19.02.2014
Dokumentnummer
JJR_19830901_OGH0002_0070OB00036_8300000_001