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Rechtssatz RS0080963×

Rechtssatz RS0080963

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0080963

Geschäftszahl

3Ob78/95 (3Ob79/95); 4Ob91/12d; 1Ob72/24f

Entscheidungsdatum

25.06.2024

Rechtssatz

Ändert sich nach Abschluss eines gerichtlichen Vergleiches, der eine Unterlassungsverpflichtung enthält, die Gesetzeslage, so ist in ergänzender Vertragsauslegung anzunehmen, dass die Änderung nach dem (hypothetischen) Willen der Parteien berücksichtigt werden soll. Ein gegenteiliger Parteiwille, dass eine Änderung der Rechtslage keinen Einfluss auf die im Vergleich übernommene Unterlassungsverpflichtung hätte, müsste ausdrücklich vorgebracht werden.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 78/95
    Entscheidungstext OGH 12.07.1995 3 Ob 78/95
  • 4 Ob 91/12d
    Entscheidungstext OGH 02.08.2012 4 Ob 91/12d
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Ausspruch über die Gemeinschaftsrechtswidrigkeit eines allgemeinen Zugabenverbots durch den EuGH. (T1); Veröff: SZ 2012/79
  • 1 Ob 72/24f
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 25.06.2024 1 Ob 72/24f
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0080963

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

18.10.2024

Dokumentnummer

JJR_19950712_OGH0002_0030OB00078_9500000_004