Rechtssatz RS0081167
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0081167
Entscheidungsdatum
17.10.1973
Rechtssatz
Bei der Verweigerung der Blutabnahme kann der Vorsatz des Versicherungsnehmers ausnahmsweise nicht nur in den Fällen der Unzurechnungsfähigkeit oder eines schweren Unfallschocks ausgeschlossen sein (ZVR 1969/93, ebenso 7 Ob 168/70), sondern auch unter anderen besonderen Verhältnissen. Denn Vorsatz (böse Absicht) setzt Wissen und Willen des Täters voraus (§ 1294 ABGB), also die bewußte und billigende Vorstellung des Erfolges der Tätigkeit.Bei der Verweigerung der Blutabnahme kann der Vorsatz des Versicherungsnehmers ausnahmsweise nicht nur in den Fällen der Unzurechnungsfähigkeit oder eines schweren Unfallschocks ausgeschlossen sein (ZVR 1969/93, ebenso 7 Ob 168/70), sondern auch unter anderen besonderen Verhältnissen. Denn Vorsatz (böse Absicht) setzt Wissen und Willen des Täters voraus (Paragraph 1294, ABGB), also die bewußte und billigende Vorstellung des Erfolges der Tätigkeit.
Entscheidungstexte
- 7 Ob 179/73
Entscheidungstext OGH 17.10.1973 7 Ob 179/73
Veröff: SZ 46/104 = EvBl 1974/68 S 157 = VersRdSch 1974,129 = VersR 1974,1039 = ZVR 1974/119 S 185
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0081167
Dokumentnummer
JJR_19731017_OGH0002_0070OB00179_7300000_002