Rechtssatz RS0082034
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0082034
Geschäftszahl
4Ob78/67; 4Ob25/75; 4Ob36/75; 9ObA90/17a
Entscheidungsdatum
27.09.2017
Rechtssatz
Für die Gewährung einer Ergänzungszulage nach § 14 Abs 5 VBG 1948 gelten nicht dieselben Voraussetzungen, wie für die Einstufung in die entsprechende Entlohnungsgruppe, vor allem ist die Erlernung des entsprechenden Handwerks nicht vorausgesetzt. Es ist darum auch nicht erforderlich, daß der Vertragsbedienstete ein Handwerk in dem Umfang beherrscht, der für die Ablegung einer Prüfung nach § 26 d bis 26 f GehÜG idF des BG BGBl 1967/16 nötig wäre. Entscheidend ist vielmehr bloß die faktische Tätigkeit.Für die Gewährung einer Ergänzungszulage nach Paragraph 14, Absatz 5, VBG 1948 gelten nicht dieselben Voraussetzungen, wie für die Einstufung in die entsprechende Entlohnungsgruppe, vor allem ist die Erlernung des entsprechenden Handwerks nicht vorausgesetzt. Es ist darum auch nicht erforderlich, daß der Vertragsbedienstete ein Handwerk in dem Umfang beherrscht, der für die Ablegung einer Prüfung nach Paragraph 26, d bis 26 f GehÜG in der Fassung des BG BGBl 1967/16 nötig wäre. Entscheidend ist vielmehr bloß die faktische Tätigkeit.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 78/67
Entscheidungstext OGH 28.11.1967 4 Ob 78/67
Veröff: EvBl 1968/195 S 324 = SozM ID,645 = Arb 8495
- 4 Ob 25/75
Entscheidungstext OGH 10.06.1975 4 Ob 25/75
Beisatz: § 14 Abs 4 VBG idF 20.VBGNov BGBl 1972/215. (T1)
- 4 Ob 36/75
Entscheidungstext OGH 08.07.1975 4 Ob 36/75
Beis wie T1; Veröff: Arb 9356
- 9 ObA 90/17a
Entscheidungstext OGH 27.09.2017 9 ObA 90/17a
Vgl auch; Beisatz: Hier: Ergänzungszulage gemäß § 283 Abs 5 Stmk L-DBR. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1967:RS0082034
Zuletzt aktualisiert am
06.11.2017
Dokumentnummer
JJR_19671128_OGH0002_0040OB00078_6700000_002