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Rechtssatz RS0082661×

Rechtssatz RS0082661

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0082661

Geschäftszahl

7Ob390/57; 7Ob548/78

Entscheidungsdatum

06.04.1978

Rechtssatz

Eine Wechselverbindlichkeit bleibt wohl unberührt, wenn nach Fortfall der ursprünglichen Geschäftsgrundlage vereinbart wird, daß der Wechsel zur Deckung der Ansprüche aus einem anderen zwischen den Parteien bestehenden Rechtsverhältnis dienen soll. Der Schuldner hat aber seinen Bereicherungsanspruch, der sich aus dem Fehlen eines Grundgeschäftes ergibt, durch den Nachweis des Fortfalles des ursprünglichen Grundgeschäftes ergibt, durch den Nachweis des Fortfalles des ursprünglichen Grundgeschäftes dargetan. Es ist dann Sache des Gläubigers, diese Einwendung durch den Nachweis der Vereinbarung, daß der Wechsel zur Deckung der Ansprüche aus einem weiteren Rechtsgeschäfte hätte verwendet werden sollen, zu entkräften.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 390/57
    Entscheidungstext OGH 20.11.1957 7 Ob 390/57
    Veröff: JBl 1958,551
  • 7 Ob 548/78
    Entscheidungstext OGH 06.04.1978 7 Ob 548/78
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1957:RS0082661

Dokumentnummer

JJR_19571120_OGH0002_0070OB00390_5700000_002

Die genannten Gesetze seit der letzten Entscheidung (06.04.1978)

Wechselgesetz 1955: seit der letzten Entscheidung 3 Novellen · Vergleich des ganzen Gesetzes
  • seit 08.07.1978 · BGBl. Nr. 306/1978 (Änderung des Wechselgesetzes 1955 und des Scheckgesetzes 1955): Art. 72
  • seit 01.01.1991 · BGBl. Nr. 10/1991 (Firmenbuch und Änderungen des Handelsgesetzbuchs, des Aktiengesetzes 1965, des Gesetzes …): Art. 44
  • seit 01.08.2010 · BGBl. I Nr. 58/2010 (Insolvenzrechtsänderungs-Begleitgesetz – IRÄ-BG): Art. 43, Art. 44