Rechtssatz RS0083779
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0083779
Entscheidungsdatum
30.03.1999
Rechtssatz
Notwendige, in den Gesamtverträgen aber nicht vorgesehene Leistungen ist der Versicherte auch dann zu fordern berechtigt, wenn sich die Vertragsärzte berechtigt weigern, diese Leistungen auf Kosten der Krankenversicherung zu erbringen.
Entscheidungstexte
- 10 ObS 264/93
Entscheidungstext OGH 14.04.1994 10 ObS 264/93
Veröff. SZ 67/67
- 10 ObS 59/94
Entscheidungstext OGH 06.12.1994 10 ObS 59/94
- 10 ObS 166/94
Entscheidungstext OGH 28.11.1995 10 ObS 166/94
Beisatz: Hier: 24-Stunden Blutdruckmessung. (T1)
- 10 ObS 62/94
Entscheidungstext OGH 13.12.1996 10 ObS 62/94
Vgl; Beisatz: Ein Versicherter, dem die Erbringung der Sachleistung (etwa durch einen Vertragsarzt) verweigert wird, kann sich die Krankenbehandlung anderweitig, also etwa durch einen Wahlarzt beschaffen und dann Kostenerstattung beanspruchen. (T2) Veröff: SZ 69/277
- 10 ObS 422/98a
Entscheidungstext OGH 16.03.1999 10 ObS 422/98a
Beis wie T1
- 10 ObS 403/98g
Entscheidungstext OGH 30.03.1999 10 ObS 403/98g
Vgl auch; Beisatz: Hier: Die PSA-Wertbestimmung (prostataspezifisches Antigen) gehört zum Inhalt des Krankenbehandlungsanspruches, darf allerdings nicht von jedem allenfalls berufsrechtlich in Betracht kommenden Vertragsarzt verrechnet werden. (T3); Veröff: SZ 72/61
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0083779
Dokumentnummer
JJR_19940414_OGH0002_010OBS00264_9300000_001