Rechtssatz RS0083883
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0083883
Entscheidungsdatum
30.04.1963
Rechtssatz
Ist vereinbart, daß die Zeichnung eines Blankowechsels nur aus Gefälligkeit, als reine Formsache erfolgt, daß die Urkunde nicht zu einem vollständigen Wechsel ergänzt werden darf oder ähnliches, so hat der Zeichner gegenüber dem Wechselnehmer den Einwand der Gefälligkeitszeichnung, der verabredungswidrigen Ausfüllung und dergleichen, wenn dieser ihn aus dem Wechsel in Anspruch nimmt.
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1963:RS0083883
Dokumentnummer
JJR_19630430_OGH0002_0040OB00511_6300000_001
Die genannten Gesetze seit der letzten Entscheidung (30.04.1963)
Wechselgesetz 1955: seit der letzten Entscheidung 4 Novellen · Vergleich des ganzen Gesetzes
- seit 11.08.1963 · BGBl. Nr. 190/1963 (Änderung und Ergänzung des Wechselgesetzes 1955 und des Scheckgesetzes 1955.): Art. 72
- seit 08.07.1978 · BGBl. Nr. 306/1978 (Änderung des Wechselgesetzes 1955 und des Scheckgesetzes 1955): Art. 72
- seit 01.01.1991 · BGBl. Nr. 10/1991 (Firmenbuch und Änderungen des Handelsgesetzbuchs, des Aktiengesetzes 1965, des Gesetzes …): Art. 44
- seit 01.08.2010 · BGBl. I Nr. 58/2010 (Insolvenzrechtsänderungs-Begleitgesetz – IRÄ-BG): Art. 43, Art. 44