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Rechtssatz RS0085326

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0085326

Geschäftszahl

8Ob41/78; 2Ob16/05z; 2Ob256/06w; 9ObA118/10h

Entscheidungsdatum

22.12.2010

Rechtssatz

Der Rechtsübergang setzt lediglich voraus, dass der Versicherungsfall eintritt, auf Grund dessen der Schadenersatzberechtigte Leistungen des Sozialversicherungsträgers beanspruchen kann. Dabei ist es unerheblich, ob und wann die Leistungspflicht des Sozialversicherungsträgers festgestellt wird und wann der Versicherte einen dahin gehenden Antrag stellt.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 41/78
    Entscheidungstext OGH 19.04.1978 8 Ob 41/78
    Veröff: ZVR 1979/22 S 21
  • 2 Ob 16/05z
    Entscheidungstext OGH 02.03.2006 2 Ob 16/05z
    Auch; Beisatz: Die Ersatzforderung geht unabhängig davon über, ob der Geschädigte Leistungen des Sozialversicherungsträgers in Anspruch nimmt oder nicht. (T1)
  • 2 Ob 256/06w
    Entscheidungstext OGH 27.09.2007 2 Ob 256/06w
    Auch; Veröff: SZ 2007/147
  • 9 ObA 118/10h
    Entscheidungstext OGH 22.12.2010 9 ObA 118/10h
    Auch; nur: Der Rechtsübergang setzt lediglich voraus, dass der Versicherungsfall eintritt, auf Grund dessen der Schadenersatzberechtigte Leistungen des Sozialversicherungsträgers beanspruchen kann. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0085326

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

26.05.2011

Dokumentnummer

JJR_19780419_OGH0002_0080OB00041_7800000_001