Rechtssatz RS0085451
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0085451
Entscheidungsdatum
30.03.1999
Rechtssatz
Leistungen, die im Zeitpunkt der grundsätzlichen Einigung über die Positionen der Honorarordnung auf Kosten des Krankenversicherungsträgers nicht zu erbringen waren, die jedoch später Gegenstand des Kataloges der Leistungen wurden, auf die die Versicherten gegenüber dem Versicherungsträger Anspruch haben, sind, sofern sie in ihrem Umfang und ihrer Qualität den Leistungen entsprechen, für die Sondertarife vorgesehen sind, nicht Gegenstand des Gesamtvertrages und damit auch nicht Gegenstand der aus diesem erfließenden Behandlungspflicht der Vertragsärzte.
Entscheidungstexte
- 10 ObS 264/93
Entscheidungstext OGH 14.04.1994 10 ObS 264/93
Veröff. SZ 67/67
- 10 ObS 59/94
Entscheidungstext OGH 06.12.1994 10 ObS 59/94
- 10 ObS 166/94
Entscheidungstext OGH 28.11.1995 10 ObS 166/94
- 10 ObS 403/98g
Entscheidungstext OGH 30.03.1999 10 ObS 403/98g
Vgl auch; Veröff: SZ 72/61
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0085451
Dokumentnummer
JJR_19940414_OGH0002_010OBS00264_9300000_003