Rechtssatz RS0086051
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0086051
Entscheidungsdatum
31.07.1992
Norm
FinStrG §4 Abs2
FinStrG §19
Rechtssatz
Mangels einer "Mißverhältnisschranke", die einer den Grundsätzen der Strafbemessung entsprechenden Festlegung der Wertersatzstrafe entgegenstehen könnte, ist § 19 FinStrG idF FinStrGNov 1988 gegenüber der Regelung des § 19 FinStrG aF für den Täter nicht ungünstiger. Er muß sogar im Hinblick auf die solcherart eröffnete Möglichkeit, vom Ausspruch einer an sich nach den Abs 1 oder 2 zu verhängenden Wertersatzstrafe gänzlich abzusehen, als für den Täter günstiger angesehen werden (§ 4 Abs 2 FinStrG).Mangels einer "Mißverhältnisschranke", die einer den Grundsätzen der Strafbemessung entsprechenden Festlegung der Wertersatzstrafe entgegenstehen könnte, ist Paragraph 19, FinStrG in der Fassung FinStrGNov 1988 gegenüber der Regelung des Paragraph 19, FinStrG aF für den Täter nicht ungünstiger. Er muß sogar im Hinblick auf die solcherart eröffnete Möglichkeit, vom Ausspruch einer an sich nach den Absatz eins, oder 2 zu verhängenden Wertersatzstrafe gänzlich abzusehen, als für den Täter günstiger angesehen werden (Paragraph 4, Absatz 2, FinStrG).
Entscheidungstexte
- 13 Os 23/90
Entscheidungstext OGH 19.12.1990 13 Os 23/90
Veröff: EvBl 1991/89 S 385 = RZ 1991/28 S 101
- 13 Os 127/91
Entscheidungstext OGH 18.03.1992 13 Os 127/91
- 16 Os 62/91
Entscheidungstext OGH 31.07.1992 16 Os 62/91
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0086051
Dokumentnummer
JJR_19901219_OGH0002_0130OS00023_9000000_003