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Rechtssatz RS0086300×

Rechtssatz RS0086300

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0086300

Entscheidungsdatum

19.12.2018

Rechtssatz

Im vorliegenden Fall wurde weder der Abgabenbetrag (Paragraph 35, Absatz 4, FinStrG) noch die Bemessungsgrundlage (Paragraph 44, Absatz 2, Litera c, FinStrG) oder die sich daraus ergebende Summe vom Schöffengericht ausdrücklich als erschwerend gewertet, sondern nur die Begehung zweier Finanzvergehen (siehe auch Paragraph 33, Ziffer eins, StGB in Verbindung mit Paragraph 23, Absatz 2, FinStrG). Dies bewirkt keine Nichtigkeit nach Paragraph 281, Absatz eins, Ziffer 11, StPO (Verstoß gegen das Doppelverwertungsverbot), weil es sich - anders als bei der bloßen Höhe der die Strafdrohung bestimmenden Wertbeträge - beim (hier: ungleichartig idealkonkurrierenden Zusammentreffen zweier (verschiedener) Finanzvergehen angesichts des darin manifesten Verstoßes gegen mehrere gesetzliche Verbote immerhin um einen nach den allgemeinen Grundsätzen der Strafbemessung (Paragraph 32, Absatz 2 und 3 StGB; Paragraph 23, Absatz 2, FinStrG) für die Gewichtung der Strafzumessungsschuld als aggravierend bedeutsamen Umstand handelt.

Entscheidungstexte

  • 13 Os 27/95
    Entscheidungstext OGH 26.04.1995 13 Os 27/95
  • 11 Os 6/99
    Entscheidungstext OGH 29.06.1999 11 Os 6/99
  • 13 Os 12/10d
    Entscheidungstext OGH 17.02.2011 13 Os 12/10d
    Auch
  • 13 Os 140/10b
    Entscheidungstext OGH 17.02.2011 13 Os 140/10b
    Vgl auch
  • 13 Os 1/13s
    Entscheidungstext OGH 14.02.2013 13 Os 1/13s
    Auch
  • 13 Os 114/18s
    Entscheidungstext OGH 19.12.2018 13 Os 114/18s
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0086300

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

12.02.2019

Dokumentnummer

JJR_19950426_OGH0002_0130OS00027_9500000_001