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Rechtssatz RS0086618

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0086618

Geschäftszahl

12Os34/71; 10Os240/71; 10Os14/74; 13Os31/91

Entscheidungsdatum

12.06.1991

Norm

FinStrG §38 lita
FinStrG §53
StPO §10 B
StPO §281 Z9 lita

Rechtssatz

Wer sich gegen die Annahme der gewerbsmäßigen Begehung des Schmuggels wendet, macht der Sache nach eine Nichtigkeit des betreffenden Schuldspruches nach dem Paragraph 281, Ziffer 9, Litera a, StPO und nicht nach Paragraph 281, Absatz eins, Ziffer 10, StPO geltend, wenn die Zuständigkeit des Gerichtes zur Ahndung des Finanzvergehens zufolge der sich nur auf 21.772 Schilling belaufenden Abgabenverkürzung und des sohin fünfzigtausend Schilling nicht übersteigenden strafbestimmenden Wertbetrages nur auf der gewerbsmäßigen Begehung des Schmuggels durch den Angeklagten beruht (Paragraphen 55, Absatz eins, Litera b,, Absatz 2, Litera a und Absatz 7, FinStrG), bei deren Wegfall die Finanzstraftat überhaupt keine zur Zuständigkeit der Gerichte gehörige strafbare Handlung begründen würde.

Entscheidungstexte

  • 12 Os 34/71
    Entscheidungstext OGH 22.04.1971 12 Os 34/71
    Veröff: EvBl 1972/16 S 19
  • 10 Os 240/71
    Entscheidungstext OGH 18.01.1972 10 Os 240/71
  • 10 Os 14/74
    Entscheidungstext OGH 26.03.1974 10 Os 14/74
    Veröff: EvBl 1975/14 S 24
  • 13 Os 31/91
    Entscheidungstext OGH 12.06.1991 13 Os 31/91

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1971:RS0086618

Dokumentnummer

JJR_19710422_OGH0002_0120OS00034_7100000_002