Rechtssatz RS0087558
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0087558
Entscheidungsdatum
21.12.1995
Norm
dPflichtVersG §3 Nr1
dPflichtVersG §3 Nr4
dPflichtVersG §3 Nr5
dPflichtVersG §3 Nr6
dVersVG §158c Abs1
dVersVG §158c Abs4
dVersVG §158c Abs6
Rechtssatz
Für den Bereich der KFZ-Pflichtversicherung ist § 158 c Abs 1 dVersVG durch § 3 Nr. 4, 5 dPlfichtVersG ersetzt, die Absätze 3 bis 5 gelten analog gemäß § 3 Nr. 6 S1.PflichtVersG. § 3 Nr. 1 PflichtVersG gibt anders als § 158 c Abs 6 dVersVG einen direkten Anspruch. Dies bedeutet zunächst, daß der Kläger infolge der Bestimmung des § 158 c Abs 4 insoweit keinen Anspruch gegen die drittbeklagte Partei geltend machen kann, als er von einem Sozialversicherungsträger Leistungen erlangen kann. Der Versicherer haftet in diesem Umfang im Rahmen der Mindestversicherungssummen nur subsidiär. Im Rahmen der durch den Sozialversicherungsträger nicht abgedeckten Schäden bleibt aber der Versicherer dem Dritten gegenüber weiterhin haftbar.Für den Bereich der KFZ-Pflichtversicherung ist Paragraph 158, c Absatz eins, dVersVG durch Paragraph 3, Nr. 4, 5 dPlfichtVersG ersetzt, die Absätze 3 bis 5 gelten analog gemäß Paragraph 3, Nr. 6 S1.PflichtVersG. Paragraph 3, Nr. 1 PflichtVersG gibt anders als Paragraph 158, c Absatz 6, dVersVG einen direkten Anspruch. Dies bedeutet zunächst, daß der Kläger infolge der Bestimmung des Paragraph 158, c Absatz 4, insoweit keinen Anspruch gegen die drittbeklagte Partei geltend machen kann, als er von einem Sozialversicherungsträger Leistungen erlangen kann. Der Versicherer haftet in diesem Umfang im Rahmen der Mindestversicherungssummen nur subsidiär. Im Rahmen der durch den Sozialversicherungsträger nicht abgedeckten Schäden bleibt aber der Versicherer dem Dritten gegenüber weiterhin haftbar.
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0087558
Dokumentnummer
JJR_19951221_OGH0002_0020OB00029_9400000_002