Rechtssatz RS0088082
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0088082
Geschäftszahl
12Os150/71; 9Os119/71; 10Os180/72; 10Os2/73; 13Os27/74; 11Os64/76
Entscheidungsdatum
15.09.1976
Norm
SGG aF §12 Abs1 E
SGG aF §12 Abs2 E
Rechtssatz
Die Verhängung einer Geldstrafe nach § 6 Abs 1 und 2 SGG hat nicht einen tatsächlichen oder beabsichtigten Nutzen des betreffenden Angeklagten zur Voraussetzung.Die Verhängung einer Geldstrafe nach Paragraph 6, Absatz eins und 2 SGG hat nicht einen tatsächlichen oder beabsichtigten Nutzen des betreffenden Angeklagten zur Voraussetzung.
Entscheidungstexte
- 9 Os 119/71
Entscheidungstext OGH 23.11.1971 9 Os 119/71
Veröff: EvBl 1972/139 S 244
- 12 Os 150/71
Entscheidungstext OGH 30.11.1971 12 Os 150/71
Veröff: EvBl 1972/180 S 334 = RZ 1972,69
- 10 Os 180/72
Entscheidungstext OGH 09.01.1973 10 Os 180/72
- 10 Os 2/73
Entscheidungstext OGH 20.02.1973 10 Os 2/73
- 13 Os 27/74
Entscheidungstext OGH 03.05.1974 13 Os 27/74
Vgl auch; Beisatz: Sofern die Geldstrafe den Betrag von zweihundertfünfundzwanzigtausend Schilling nicht übersteigt. Wohl aber muß die nach § 6 Abs 2 SGG vorgesehene, diesen Betrag übersteigende Geldstrafe an der Höhe des beabsichtigten oder tatsächlich erzielten Nutzens orientiert sein. (T1) Veröff: RZ 1974/78 S 140
- 11 Os 64/76
Entscheidungstext OGH 15.09.1976 11 Os 64/76
Vgl; Beisatz: Bei der Berechnung des angestrebten Nutzens kann nicht von irrealen Vorstellungen ausgegangen werden, die in keinem Verhältnis zu dem tatsächlich erzielbaren Nutzen stehen. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1971:RS0088082
Dokumentnummer
JJR_19711130_OGH0002_0120OS00150_7100000_005