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Rechtssatz RS0088095

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0088095

Geschäftszahl

13Os27/74; 12Os84/75

Entscheidungsdatum

09.09.1975

Norm

SGG aF §12 Abs1 E
SGG aF §12 Abs2 E

Rechtssatz

Für die Verhängung der im Paragraph 6, Absatz eins, SGG angedrohten Geldstrafe von (höchstens) zweihundertfünfundzwanzigtausend Schilling bildet der Nutzen keine Voraussetzung. Wohl aber muß die nach Paragraph 6, Absatz 2, SGG vorgesehene, den Betrag von zweihundertfünfundzwanzigtausend Schilling übersteigende Geldstrafe an der Höhe des beabsichtigten oder tatsächlich erzielten Nutzens orientiert sein. Lassen sich über dessen Höhe keine tatsachenmäßigen Feststellungen treffen, so ist von der im Absatz eins, normierten Höchstgrenze der Geldstrafe (zweihundertfünfundzwanzigtausend Schilling) auszugehen.

Entscheidungstexte

  • 13 Os 27/74
    Entscheidungstext OGH 03.05.1974 13 Os 27/74
    Veröff: RZ 1974/78 S 140
  • 12 Os 84/75
    Entscheidungstext OGH 09.09.1975 12 Os 84/75
    Vgl auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1974:RS0088095

Dokumentnummer

JJR_19740503_OGH0002_0130OS00027_7400000_001