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Rechtssatz RS0088103×

Rechtssatz RS0088103

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0088103

Geschäftszahl

10Os119/73; 13Os27/74; 12Os172/77

Entscheidungsdatum

09.02.1978

Rechtssatz

Bei der Vorschrift des Paragraph 6, Absatz 2, SGG handelt es sich um eine zwingende (arg: "ist zu bemessen") Bestimmung nicht nur über die Verhängung, sondern auch über die Höhe der Geldstrafe. Dem wirklich erzielten oder doch beabsichtigten Nutzen aus der Tat kommt daher, insoweit von ihm jedenfalls die Untergrenze, unter Umständen aber auch die Obergrenze der zu verhängenden Geldstrafe abhängt, für die rechtsrichtige Bemessung derselben die Bedeutung einer entscheidenden Tatsache (Paragraph 218, Absatz eins, Ziffer 5, StPO) zu.

Entscheidungstexte

  • 10 Os 119/73
    Entscheidungstext OGH 06.11.1973 10 Os 119/73
  • 13 Os 27/74
    Entscheidungstext OGH 03.05.1974 13 Os 27/74
    Vgl auch
  • 12 Os 172/77
    Entscheidungstext OGH 09.02.1978 12 Os 172/77
    Vgl aber; Beisatz: Innerhalb von zweihundertfünfundzwanzigtausend Schilling ist der Nutzen nur für die Strafbemessung von Bedeutung. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0088103

Dokumentnummer

JJR_19731106_OGH0002_0100OS00119_7300000_001