Rechtssatz RS0094601
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0094601
Entscheidungsdatum
01.08.2000
Rechtssatz
Betrügerische Krida erfordert weder die Vornahme von Täuschungshandlungen noch setzt sie in bezug auf Tathandlung oder Taterfolg die Schuldform der Absichtlichkeit (§ 5 Abs 2 StGB) voraus.Betrügerische Krida erfordert weder die Vornahme von Täuschungshandlungen noch setzt sie in bezug auf Tathandlung oder Taterfolg die Schuldform der Absichtlichkeit (Paragraph 5, Absatz 2, StGB) voraus.
Entscheidungstexte
- 13 Os 77/90
Entscheidungstext OGH 11.10.1990 13 Os 77/90
- 11 Os 68/00
Entscheidungstext OGH 01.08.2000 11 Os 68/00
Auch; Beisatz: Der Tatbestand des Verbrechens der betrügerischen Krida nach § 156 StGB erfordert keinesfalls die Absicht der Gläubigerschädigung. (T1)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0094601
Dokumentnummer
JJR_19901011_OGH0002_0130OS00077_9000000_003