Rechtssatz RS0094671
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0094671
Entscheidungsdatum
04.05.2011
Rechtssatz
Der Eintritt der Zahlungsunfähigkeit des Täters ist zwar für den Tatbestand des § 156 StGB nicht unmittelbar aktuell, für die Ausdeutung des Geschehens in objektiver und subjektiver Richtung indessen faktisch relevant.Der Eintritt der Zahlungsunfähigkeit des Täters ist zwar für den Tatbestand des Paragraph 156, StGB nicht unmittelbar aktuell, für die Ausdeutung des Geschehens in objektiver und subjektiver Richtung indessen faktisch relevant.
Entscheidungstexte
- 15 Os 37/89
Entscheidungstext OGH 05.06.1989 15 Os 37/89
- 11 Os 118/92
Entscheidungstext OGH 15.12.1992 11 Os 118/92
Vgl; Beisatz: Anders als bei der fahrlässigen Krida (§ 159 StGB) ist das Bevorstehen oder der Eintritt einer Krisensituation nicht Tatbestandserfordernis des § 156 StGB (Feststellung des Eintritts der Zahlungsunfähigkeit - daher nicht entscheidungswesentlich - kein Begründungsmangel). (T1)
- 15 Os 148/10v
Entscheidungstext OGH 04.05.2011 15 Os 148/10v
Vgl; Beisatz: Der Eintritt einer Zahlungsunfähigkeit ist weder für die Subsumtion unter § 156 StGB noch den Strafrahmen relevant. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0094671
Zuletzt aktualisiert am
11.07.2011
Dokumentnummer
JJR_19890605_OGH0002_0150OS00037_8900000_001