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Rechtssatz RS0096244

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0096244

Geschäftszahl

12Os122/68 (12Os123/68); 13Os84/76; 10Os199/77

Entscheidungsdatum

17.05.1978

Rechtssatz

Dadurch, daß durch einen Beschluß auf Berichtigung eines Urteils, wenn auch über Antrag des Angeklagten, nicht Mängel im Sinne des Paragraph 270, Absatz 3, StPO richtiggestellt wurden, sondern eine Ergänzung der Entscheidungsgründe vorgenommen wurde, ist das Gesetz in den Bestimmungen des Paragraph 270, Absatz 3, StPO verletzt. Zur Fassung eines Beschlusses auf Berichtigung eines Urteils ist nicht der Vorsitzende des Schöffensenates allein, sondern der im Paragraph 13, Absatz 3, StPO vorgesehene Senat von drei Richtern zuständig.

Entscheidungstexte

  • 12 Os 122/68
    Entscheidungstext OGH 12.06.1968 12 Os 122/68
  • 13 Os 84/76
    Entscheidungstext OGH 16.09.1976 13 Os 84/76
    Vgl; Beisatz: Die "Berichtigung" der Entscheidungsgründe ist nicht Gegenstand der Vorschrift des § 270 Abs 3 StPO. Seit dem StPAG entscheidet der Vorsitzende allein. (T1) Veröff: SSt 47/50 = EvBl 1977/94 S 182 = RZ 1976/124 S 224
  • 10 Os 199/77
    Entscheidungstext OGH 17.05.1978 10 Os 199/77
    Vgl; Beisatz: Berichtigung der Urteilsgründe (hier betreffend das Strafausmaß). (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1968:RS0096244

Dokumentnummer

JJR_19680612_OGH0002_0120OS00122_6800000_001