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Rechtssatz RS0096519×

Rechtssatz RS0096519

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0096519

Geschäftszahl

13Os133/74; 12Os150/74; 12Os94/08b

Entscheidungsdatum

22.08.2008

Rechtssatz

Eine Aufhebung eines Urteils (im Sinne des Paragraph 323, Absatz 2, zweiter Satz StGB) auf Grund einer Berufung kommt nur bei einer im Verfahren vor dem Bezirksgericht und vor dem Einzelrichter des Gerichtshof 1. Instanz vorgesehenen Berufung wegen des Ausspruches über die Schuld (siehe Paragraphen 470, Ziffer 3, 489, Absatz eins, StPO) in Frage.

Entscheidungstexte

  • 13 Os 133/74
    Entscheidungstext OGH 09.01.1975 13 Os 133/74
    Veröff: EvBl 1975/56 S 105 = JBl 1975,330 (Liebscher) = RZ 1976/11 S 25
  • 12 Os 150/74
    Entscheidungstext OGH 14.01.1975 12 Os 150/74
  • 12 Os 94/08b
    Entscheidungstext OGH 22.08.2008 12 Os 94/08b
    Vgl; Beisatz: Hier: Zur ähnlich lautenden Übergangsbestimmung des § 48 SMG. (T1); Beisatz: Erst (und nur) nach Aufhebung eines vor dem 1. Jänner 2008 gefällten Urteils und einer demzufolge notwendigen Neudurchführung des Verfahrens wäre ein Vorgehen nach den - durch die SMG-Novelle 2007 mit einem erweiterten Anwendungsbereich versehenen - Diversionsbestimmungen der §§ 35 ff SMG unter Vornahme des Günstigkeitsvergleiches im Sinn der §§ 1, 61 StGB zu prüfen. Allein auf Grund einer von der Anklagebehörde erhobenen Strafberufung ist ein derartiges Vorgehen hingegen nicht zulässig. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0096519

Zuletzt aktualisiert am

18.02.2009

Dokumentnummer

JJR_19750109_OGH0002_0130OS00133_7400000_006