Rechtssatz RS0097009
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0097009
Entscheidungsdatum
10.09.2025
Rechtssatz
Die gesetzliche Rücktrittsvermutung des § 46 Abs 3 StPO setzt die ordnungsgemäße, rechtzeitige Ladung des Privatanklägers - bzw des Antragstellers in einer Medienrechtssache: vgl § 16 Abs 1, § 41 Abs 1 MedG - voraus.Die gesetzliche Rücktrittsvermutung des Paragraph 46, Absatz 3, StPO setzt die ordnungsgemäße, rechtzeitige Ladung des Privatanklägers - bzw des Antragstellers in einer Medienrechtssache: vergleiche Paragraph 16, Absatz eins,, Paragraph 41, Absatz eins, MedG - voraus.
Entscheidungstexte
- 14 Os 92/93
Entscheidungstext OGH 15.06.1993 14 Os 92/93
- 15 Os 81/25p
Entscheidungstext OGH 10.09.2025 15 Os 81/25p
vgl; Beisatz: Ordnungsgemäß erfolgt eine Ladung des Antragstellers und seines Vertreters nur dann, wenn sie auch auf deren jeweilige konkrete Funktion Bezug nimmt. (T1)
Beisatz: Hier: Fallkonkret wurde der Vertreter des Antragstellers zur (nachfolgend mit Freispruch beendeten) Hauptverhandlung lediglich als Privatbeteiligter geladen und das sogleich nahtlos angeschlossene selbständige Entschädigungsverfahren infolge Ausbleibens des (nicht geladenen) Antragstellers und seines (als Privatbeteiligter geladenen) Vertreters gem § 71 Abs 7 StPO eingestellt. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1993:RS0097009
Zuletzt aktualisiert am
11.12.2025
Dokumentnummer
JJR_19930615_OGH0002_0140OS00092_9300000_001