Rechtssatz RS0097675
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0097675
Geschäftszahl
11Os181/83 (11Os196/83); 15Os145/07y (15Os146/07w; 15Os147/07t); 14Os123/17w; 13Os52/23f; 13Os75/25s
Entscheidungsdatum
24.09.2025
Rechtssatz
Eine zeugenschaftliche Vernehmung einer Person in einer auch gegen sie als Angeklagten (Beschuldigten) durchgeführten Hauptverhandlung ist unzulässig, mag auch die Vernehmung zu einer Tat vorgenommen werden, deretwegen sie nicht unter Anklage steht.
Entscheidungstexte
- 11 Os 181/83
Entscheidungstext OGH 21.12.1983 11 Os 181/83
Veröff: RZ 1984/43 S 131
- 15 Os 145/07y
Entscheidungstext OGH 18.02.2008 15 Os 145/07y
Beisatz: Für den Fall der Notwendigkeit, einen Mitbeschuldigten in der Hauptverhandlung als Zeugen zu vernehmen, wäre dies nur nach (und keineswegs vor) Ausscheidung des betreffenden Faktums gemäß §57 StPO aF zulässig. (T1)
- 14 Os 123/17w
Entscheidungstext OGH 06.03.2018 14 Os 123/17w
Auch
- 13 Os 52/23f
Entscheidungstext OGH 19.07.2023 13 Os 52/23f
vgl
- 13 Os 75/25s
Entscheidungstext OGH 24.09.2025 13 Os 75/25s
vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1983:RS0097675
Zuletzt aktualisiert am
28.10.2025
Dokumentnummer
JJR_19831221_OGH0002_0110OS00181_8300000_001