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Rechtssatz RS0098058×

Rechtssatz RS0098058

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0098058

Geschäftszahl

11Os274/62; 11Os138/81; 13Os75/95

Entscheidungsdatum

12.07.1995

Rechtssatz

Das in einer anderen Strafsache ergangene Urteil stellt weder in seinen tatsächlichen Feststellungen noch in seinen rechtlichen Erwägungen ein Beweismittel dar.

Entscheidungstexte

  • 11 Os 274/62
    Entscheidungstext OGH 13.11.1962 11 Os 274/62
    Veröff: ZVR 1963/106 S 110
  • 11 Os 138/81
    Entscheidungstext OGH 11.11.1981 11 Os 138/81
    Ausdrücklich gegenteilig
  • 13 Os 75/95
    Entscheidungstext OGH 12.07.1995 13 Os 75/95
    Vgl aber; Beisatz: Für den konkreten Straffall relevante Urteile, die in anderen Verfahren gefällt wurden, sind als "Urkunden und Schriftstück anderer Art" grundsätzlich gemäß § 252 Abs 2 StPO zu verlesen, es sei denn in einem solchen Urteil ist die Aussage von Zeugen (oder Mitbeschuldigten) festgehalten, die gemäß § 252 Abs 1 StPO (bei sonstiger Nichtigkeit) nicht verlesen werden dürfen. Eine entgegen diesem Verbot verlesenes Urteil bzw verlesener Urteilspassage begründet Nichtigkeit gemäß § 252 Abs 4 StPO. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1962:RS0098058

Dokumentnummer

JJR_19621113_OGH0002_0110OS00274_6200000_001