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Rechtssatz RS0098260×

Rechtssatz RS0098260

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0098260

Geschäftszahl

8Os138/59; 14Os58/91

Entscheidungsdatum

01.10.1991

Rechtssatz

Die Einräumung einer Überlegungsfrist für den Angeklagten oder den Verteidiger nach dem Beginn der Hauptverhandlung ist im Gesetze nicht vorgesehen. Im Gegenteil, mit der Bestimmung des Paragraph 273, StPO wird die Unterbrechung der Hauptverhandlung, soferne sie der Vorsitzende nicht zur nötigen Erholung der dabei beteiligten Personen oder zur unverzüglichen Herbeischaffung von Beweismitteln für erforderlich hält, ausdrücklich untersagt.

Entscheidungstexte

  • 8 Os 138/59
    Entscheidungstext OGH 22.09.1959 8 Os 138/59
    Veröff: RZ 1960,12
  • 14 Os 58/91
    Entscheidungstext OGH 01.10.1991 14 Os 58/91

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1959:RS0098260

Dokumentnummer

JJR_19590922_OGH0002_0080OS00138_5900000_002