Rechtssatz RS0099113
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0099113
Entscheidungsdatum
10.09.1985
Rechtssatz
Die unzulässige Verwertung eines dem Gericht bei Schöpfung des Urteils noch gar nicht bekannten Vorgangs in der schriftlichen Urteilsausfertigung bewirkt allenfalls Nichtigkeit nach der Z 5, nicht aber nach Z 3 des § 281 Abs 1 StPO.Die unzulässige Verwertung eines dem Gericht bei Schöpfung des Urteils noch gar nicht bekannten Vorgangs in der schriftlichen Urteilsausfertigung bewirkt allenfalls Nichtigkeit nach der Ziffer 5,, nicht aber nach Ziffer 3, des Paragraph 281, Absatz eins, StPO.
Entscheidungstexte
- 12 Os 58/82
Entscheidungstext OGH 01.07.1982 12 Os 58/82
- 10 Os 110/85
Entscheidungstext OGH 10.09.1985 10 Os 110/85
Vgl auch; nur: Die unzulässige Verwertung eines dem Gericht bei Schöpfung des Urteils noch gar nicht bekannten Vorgangs in der schriftlichen Urteilsausfertigung bewirkt Nichtigkeit nach der Z 5. (T1) Beisatz: Verwertung eines Beweisergebnisses aus einem späteren Strafverfahren, das im Zeitpunkt der Urteilsfällung noch gar nicht vorlag. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0099113
Dokumentnummer
JJR_19820701_OGH0002_0120OS00058_8200000_001