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Rechtssatz RS0099361

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0099361

Geschäftszahl

6Ob107/58; 7Ob235/64; 4Ob535/76; 4Ob593/81; 2Ob694/87

Entscheidungsdatum

16.02.1988

Norm

AußStrG §16 BIII2a
AußStrG §126 Abs1 B

Rechtssatz

Vom Fehlen einer in der gehörigen (äußeren) Form errichteten letzten Willenserklärung und damit von einer offenbaren Gesetzwidrigkeit (Paragraph 126, AußStrG) könnte nur gesprochen werden, wenn sich aus der Urkunde selbst nicht einmal Anhaltspunkte für eine Verfügung von Todes wegen ergäben. Finden sich darin aber solche Anhaltspunkte und bleibt nur deren Tragweite und Bedeutung zu prüfen, stehen nur mehr Fragen der sogenannten inneren Form zur Entscheidung, auf die es bei Verteilung der Parteirollen nicht ankommt.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 107/58
    Entscheidungstext OGH 14.05.1958 6 Ob 107/58
  • 7 Ob 235/64
    Entscheidungstext OGH 16.09.1964 7 Ob 235/64
  • 4 Ob 535/76
    Entscheidungstext OGH 27.04.1976 4 Ob 535/76
    Auch
  • 4 Ob 593/81
    Entscheidungstext OGH 15.12.1981 4 Ob 593/81
    nur: Vom Fehlen einer in der gehörigen (äußeren) Form errichteten letzten Willenserklärung und damit von einer offenbaren Gesetzwidrigkeit (§ 126 AußStrG) könnte nur gesprochen werden, wenn sich aus der Urkunde selbst nicht einmal Anhaltspunkte für eine Verfügung von Todes wegen ergäben. (T1)
  • 2 Ob 694/87
    Entscheidungstext OGH 16.02.1988 2 Ob 694/87

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1958:RS0099361

Dokumentnummer

JJR_19580514_OGH0002_0060OB00107_5800000_001