Rechtssatz RS0099445
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0099445
Geschäftszahl
1Ob707/82; 5Ob582/83; 2Ob542/84; 1Ob708/88; 4Ob1523/90
Entscheidungsdatum
24.04.1990
Rechtssatz
Wies das Erstgericht den Antrag auf Aufteilung des ehelichen Gebrauchsvermögens und der ehelichen Ersparnisse wegen Ablaufes der Jahresfrist des § 95 EheG als unzulässig zurück und bestätigte das Rekursgericht diese Entscheidung, liegen in Wahrheit (bestätigende) Sachenscheidungen der Vorinstanzen vor. Für diese sind die für Sachentscheidungen geltenden Vorschriften über Rechtsmittel des § 232 AußStrG anzuwenden.Wies das Erstgericht den Antrag auf Aufteilung des ehelichen Gebrauchsvermögens und der ehelichen Ersparnisse wegen Ablaufes der Jahresfrist des Paragraph 95, EheG als unzulässig zurück und bestätigte das Rekursgericht diese Entscheidung, liegen in Wahrheit (bestätigende) Sachenscheidungen der Vorinstanzen vor. Für diese sind die für Sachentscheidungen geltenden Vorschriften über Rechtsmittel des Paragraph 232, AußStrG anzuwenden.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 707/82
Entscheidungstext OGH 01.09.1982 1 Ob 707/82
Veröff: MietSlg 34813(26)
- 5 Ob 582/83
Entscheidungstext OGH 19.04.1983 5 Ob 582/83
- 2 Ob 542/84
Entscheidungstext OGH 10.04.1984 2 Ob 542/84
- 1 Ob 708/88
Entscheidungstext OGH 14.12.1988 1 Ob 708/88
Auch
- 4 Ob 1523/90
Entscheidungstext OGH 24.04.1990 4 Ob 1523/90
Vgl auch; Beisatz: Weist das Rekursgericht den Antrag unrichtig zurück, begründet dies nicht die Anfechtungsvoraussetzung des § 14 Abs 1 AußStrG. (T1)
Schlagworte
§ 232 AußStrG aufgehoben durch Art II Z 6 WGN 1989.
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0099445
Dokumentnummer
JJR_19820901_OGH0002_0010OB00707_8200000_002