Rechtssatz RS0100056
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0100056
Entscheidungsdatum
26.01.1995
Rechtssatz
Durch die Erklärung, das Urteil anzunehmen, hat der Angeklagte unmißverständlich auf Rechtsmittel verzichtet; dieser (nach ordnungsgemäßer Belehrung gemäß §§ 3, 268 StPO und im Beisein eines Verteidigers abgegebene) Rechtsmittelverzicht ist als prozessuale Erklärung wirksam (§ 285 a Z 1 dritter Fall StPO) und dementsprechend - wie übrigens auch nach der künftigen Rechtslage gemäß § 268 Abs 2 StPO nF - unwiderruflich.Durch die Erklärung, das Urteil anzunehmen, hat der Angeklagte unmißverständlich auf Rechtsmittel verzichtet; dieser (nach ordnungsgemäßer Belehrung gemäß Paragraphen 3, 268, StPO und im Beisein eines Verteidigers abgegebene) Rechtsmittelverzicht ist als prozessuale Erklärung wirksam (Paragraph 285, a Ziffer eins, dritter Fall StPO) und dementsprechend - wie übrigens auch nach der künftigen Rechtslage gemäß Paragraph 268, Absatz 2, StPO nF - unwiderruflich.
Entscheidungstexte
- 15 Os 11/88
Entscheidungstext OGH 09.02.1988 15 Os 11/88
Veröff: SSt 59/11
- 14 Os 62/88
Entscheidungstext OGH 11.05.1988 14 Os 62/88
nur: Hat der Angeklagte unmißverständlich auf Rechtsmittel verzichtet; dieser (nach ordnungsgemäßer Belehrung gemäß §§ 3, 268 StPO und im Beisein eines Verteidigers abgegebene) Rechtsmittelverzicht ist als prozessuale Erklärung wirksam (§ 285 a Z 1 dritter Fall StPO) und dementsprechend - wie übrigens auch nach der künftigen Rechtslage gemäß § 268 Abs 2 StPO nF - unwiderruflich. (T1) Beisatz: Hier: Ausdrücklicher Rechtsmittelverzicht. (T2)
- 12 Os 9/95
Entscheidungstext OGH 26.01.1995 12 Os 9/95
Beis wie T1
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0100056
Dokumentnummer
JJR_19880209_OGH0002_0150OS00011_8800000_001