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Rechtssatz RS0100065

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0100065

Geschäftszahl

16Os17/92 (16Os18/92); 14Os29/97

Entscheidungsdatum

22.04.1997

Rechtssatz

Bezieht sich die Berufung gegen einen Ausspruch über privatrechtliche Ansprüche im Fall einer bloß teilweisen Urteilsaufhebung (Paragraph 285, e StPO) auf einen aufrecht gebliebenen Schuldspruch, dann fällt die Entscheidung darüber nach Paragraph 285, i zweiter Satz StPO in die Zuständigkeit des OLG, weil der Sinn dieser Kompetenzbestimmung, die Entscheidung über eine mit einer Nichtigkeitsbeschwerde verbundene Berufung in allen Fällen, in denen die betreffende Nichtigkeitsbeschwerde bereits in nichtöffentlicher Sitzung erledigt wird, dem Gerichtshof zweiter Instanz zu übertragen vergleiche hiezu die EBRV zum StRÄG 1987, 359 d BlgNR römisch siebzehn.GP,45), auch für die Fälle einer trotz teilweiser Urteilsaufhebung in Ansehung desselben Angeklagten noch aktuellen Berufung gilt.

Entscheidungstexte

  • 16 Os 17/92
    Entscheidungstext OGH 27.03.1992 16 Os 17/92
  • 14 Os 29/97
    Entscheidungstext OGH 22.04.1997 14 Os 29/97
    Vgl auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0100065

Dokumentnummer

JJR_19920327_OGH0002_0160OS00017_9200000_002