Rechtssatz RS0100376
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtsgebiet
Zivilrecht, Strafrecht
Rechtssatznummer
RS0100376
Geschäftszahl
6Ob521/57; 9Os96/79; 13Os70/81; 12Os179/82; 16Os18/89; 15Os79/90; 11Os146/91 (11Os147/91)
Entscheidungsdatum
24.03.1992
Rechtssatz
Nach § 295 Abs 1 StPO ist es nur gestattet, unter den dort angeführten Voraussetzungen die Strafe eines Mitschuldigen, der keine Berufung ergriffen hat, von Amts wegen herabzusetzen, nicht aber auch ein Erkenntnis über privatrechtliche Ansprüche zu ändern.Nach Paragraph 295, Absatz eins, StPO ist es nur gestattet, unter den dort angeführten Voraussetzungen die Strafe eines Mitschuldigen, der keine Berufung ergriffen hat, von Amts wegen herabzusetzen, nicht aber auch ein Erkenntnis über privatrechtliche Ansprüche zu ändern.
Entscheidungstexte
- 6 Ob 521/57
Entscheidungstext OGH 28.04.1959 6 Ob 521/57
- 9 Os 96/79
Entscheidungstext OGH 20.11.1979 9 Os 96/79
- 13 Os 70/81
Entscheidungstext OGH 08.10.1981 13 Os 70/81
- 12 Os 179/82
Entscheidungstext OGH 28.04.1983 12 Os 179/82
- 16 Os 18/89
Entscheidungstext OGH 23.06.1989 16 Os 18/89
Vgl auch; Beisatz: Das beneficium cohaesionis des § 295 Abs 1 letzter Satz StPO ist auf die privatrechtlichen Ansprüche nicht anwendbar. (T1)
- 15 Os 79/90
Entscheidungstext OGH 30.10.1990 15 Os 79/90
Vgl auch; Beis wie T1
- 11 Os 146/91
Entscheidungstext OGH 24.03.1992 11 Os 146/91
Vgl auch; Beis wie T1
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1959:RS0100376
Dokumentnummer
JJR_19590428_OGH0002_0060OB00521_5700000_001