Rechtssatz RS0104449
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0104449
Geschäftszahl
5AZR318/70; 7Ob220/18f
Entscheidungsdatum
30.01.2019
Rechtssatz
1. Eine vom Versicherungsnehmer in eigenem Namen genommene Versicherung gegen Unfälle eines Dritten gilt als Fremdversicherung zugunsten der Gefahrperson, wenn diese in den Versicherungsvertrag nicht schriftlich eingewilligt hat (im Anschluß an BGHZ 32,44 = VersR 60,339 mit Anmerkung Prölss; Bestätigung von BAGE 17,114).
2. Steht im vorgenannten Falle der Abschluß des Versicherungsvertrages in Zusammenhang mit einem Arbeitsverhältnis, so hat der Versicherungsnehmer die erhaltene Versicherungssumme in der Regel an die versicherte Gefahrperson herauszugeben.
Veröff: VersR 1971,642
Entscheidungstexte
- 5 AZR 318/70
Entscheidungstext AUSL BAG 18.02.1971 5 AZR 318/70
- 7 Ob 220/18f
Entscheidungstext OGH 30.01.2019 7 Ob 220/18f
Auch; nur: Eine vom Versicherungsnehmer in eigenem Namen genommene Versicherung gegen Unfälle eines Dritten gilt als Fremdversicherung zugunsten der Gefahrperson, wenn diese in den Versicherungsvertrag nicht schriftlich eingewilligt hat. (T1)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:AUSL000:1971:RS0104449
Zuletzt aktualisiert am
31.10.2022
Dokumentnummer
JJR_19710218_AUSL000_005AZR00318_7000000_001