Rechtssatz RS0105559
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0105559
Entscheidungsdatum
31.01.2006
Rechtssatz
Lehnt der angerufene Verwaltungsgerichtshof eine meritorische Entscheidung ab, so hat das Gericht von sich aus die Rechtswidrigkeit des beanstandeten Bescheids zu prüfen.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 2191/96d
Entscheidungstext OGH 25.06.1996 1 Ob 2191/96d
Veröff: SZ 69/147
- 1 Ob 391/97z
Entscheidungstext OGH 09.06.1998 1 Ob 391/97z
Veröff: SZ 71/98
- 1 Ob 204/05i
Entscheidungstext OGH 31.01.2006 1 Ob 204/05i
Auch; Beisatz: Lehnt der Verwaltungsgerichtshof die Behandlung der Beschwerde unter Hinweis auf § 33a VwGG (idF der Novelle BGBlI 88/1997) mit der Begründung ab, dass die Entscheidung nicht von der Lösung einer Rechtsfrage abhänge, der grundsätzliche Bedeutung zukommt, trifft er damit eine - wenn auch im Sinn des § 33a VwGG eingeschränkte - meritorische Entscheidung, sodass die selbstständige Beurteilung des Organverschuldens dem Amtshaftungsgericht verwehrt ist. (T1)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0105559
Dokumentnummer
JJR_19960625_OGH0002_0010OB02191_96D0000_008