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Rechtssatz RS0105927

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0105927

Entscheidungsdatum

28.04.2022

Rechtssatz

Tagebuchaufzeichnungen des Angeklagten müssen als Urkunden und Schriftstücke anderer Art, die für die Sache von Bedeutung sind, gemäß Paragraph 252, Absatz 2, StPO vorgelesen werden, wenn nicht beide Teile darauf verzichten. Tagebuchaufzeichnungen fallen auch nicht unter ein Beweismittelverbot und können daher, wenn sie in der Hauptverhandlung vorgelesen worden sind (Paragraph 258, Absatz eins, StPO), auch im Urteil verwertet werden.

Entscheidungstexte

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0105927

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

20.06.2022

Dokumentnummer

JJR_19961105_OGH0002_0110OS00128_9600000_001