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Rechtssatz RS0106044

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0106044

Geschäftszahl

16Ok6/96; 16Ok6/97 (16Ok7/97, 16Ok8/97); 16Ok15/98; 16Ok20/02

Entscheidungsdatum

10.03.2003

Norm

KartG 1988 §41 ff
FKVO Art3
FKVO Art21

Rechtssatz

Unternehmenszusammenschlüsse, die nicht unter die FKVO fallen, unterliegen gemäß Artikel 21, Absatz 2, FKVO grundsätzlich dem Zuständigkeitsbereich der Mitgliedstaaten; diese bleiben für Zusammenschlüsse im Sinne der FKVO von geringerer als gemeinschaftsweiter Bedeutung zuständig. Sie sind aber nach Artikel 21, Absatz 3, FKVO auch berechtigt, andere als die in Artikel 3, FKVO tatbestandsmäßig umschriebenen Zusammenschlüsse als solche im Sinn des jeweiligen nationalen Rechts zu qualifizieren, sofern dies mit den allgemeinen Grundsätzen und den übrigen Bestimmungen des EU-Rechts vereinbar ist (hier: umfänglich weitere Fusionskontrolle von Unternehmen, an denen die öffentliche Hand beteiligt ist, als nach der Bekanntmachung der Kommission vom 31.Dezember 1994, 94/C385/04).

Entscheidungstexte

  • 16 Ok 6/96
    Entscheidungstext OGH 09.12.1996 16 Ok 6/96
    Veröff: SZ 69/273
  • 16 Ok 6/97
    Entscheidungstext OGH 23.06.1997 16 Ok 6/97
    nur: Unternehmenszusammenschlüsse, die nicht unter die FKVO fallen, unterliegen gemäß Art 21 Abs 2 FKVO grundsätzlich dem Zuständigkeitsbereich der Mitgliedstaaten. (T1) Veröff: SZ 70/125
  • 16 Ok 15/98
    Entscheidungstext OGH 15.12.1998 16 Ok 15/98
    Vgl auch; Beisatz: Zum Anwendungsbereich der FKVO Nr 1310/97 (T2)
  • 16 Ok 20/02
    Entscheidungstext OGH 10.03.2003 16 Ok 20/02
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0106044

Dokumentnummer

JJR_19961209_OGH0002_0160OK00006_9600000_001