Rechtssatz RS0106659
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0106659
Entscheidungsdatum
28.06.2017
Rechtssatz
Mit der Behauptung, das Ausmaß der Strafe sei im Vergleich zu der über einen (abgesondert verfolgten) Beteiligten nicht schuldadäquat, wird keiner der in § 281 Abs 1 Z 11 StPO erfaßten Fälle einer gesetzwidrigen Strafbemessung dargetan. Das behauptete Mißverhältnis zwischen den beiden Sanktionen kann nur mit Berufung geltend gemacht werden.Mit der Behauptung, das Ausmaß der Strafe sei im Vergleich zu der über einen (abgesondert verfolgten) Beteiligten nicht schuldadäquat, wird keiner der in Paragraph 281, Absatz eins, Ziffer 11, StPO erfaßten Fälle einer gesetzwidrigen Strafbemessung dargetan. Das behauptete Mißverhältnis zwischen den beiden Sanktionen kann nur mit Berufung geltend gemacht werden.
Entscheidungstexte
- 15 Os 23/97
Entscheidungstext OGH 05.03.1997 15 Os 23/97
- 14 Os 48/97
Entscheidungstext OGH 13.05.1997 14 Os 48/97
Ähnlich
- 11 Os 70/11w
Entscheidungstext OGH 30.06.2011 11 Os 70/11w
Vgl auch; Beisatz: Allzu milde Bestrafungen in vergleichbaren anderen Verfahren machen eine Unrechtsfolge auch nicht unbillig iSd Art 6 MRK. (T1)
- 11 Os 84/15k
Entscheidungstext OGH 11.08.2015 11 Os 84/15k
- 14 Os 139/15w
Entscheidungstext OGH 08.03.2016 14 Os 139/15w
- 15 Os 100/16v
Entscheidungstext OGH 16.11.2016 15 Os 100/16v
- 15 Os 66/17w
Entscheidungstext OGH 28.06.2017 15 Os 66/17w
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0106659
Zuletzt aktualisiert am
21.07.2017
Dokumentnummer
JJR_19970305_OGH0002_0150OS00023_9700000_002