Rechtssatz RS0106661
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0106661
Geschäftszahl
14Os3/97; 13Os106/97 (13Os107/97); 11Os83/14m
Entscheidungsdatum
26.08.2014
Norm
StGB §198 Abs2
TilgG §1 Abs4
Rechtssatz
Die vor Urteilsfällung erfolgte Tilgung der (zum Tatzeitpunkt noch ungetilgten) früheren Verurteilungen wegen Verletzung der Unterhaltspflicht bewirkt ein Beweisthemenverbot hinsichtlich des Rückfalles (§ 39 StGB) und steht somit der Annahme der Qualifikation nach § 198 Abs 2 StGB entgegen.Die vor Urteilsfällung erfolgte Tilgung der (zum Tatzeitpunkt noch ungetilgten) früheren Verurteilungen wegen Verletzung der Unterhaltspflicht bewirkt ein Beweisthemenverbot hinsichtlich des Rückfalles (Paragraph 39, StGB) und steht somit der Annahme der Qualifikation nach Paragraph 198, Absatz 2, StGB entgegen.
Entscheidungstexte
- 14 Os 3/97
Entscheidungstext OGH 11.02.1997 14 Os 3/97
- 13 Os 106/97
Entscheidungstext OGH 06.08.1997 13 Os 106/97
Vgl auch; Beisatz: Hier: Verurteilung nach § 16 Abs 1 SGG; rechtsirrtümliche Annahme des Erschwerungsgrundes des § 33 Z 2 StGB. (T1)
- 11 Os 83/14m
Entscheidungstext OGH 26.08.2014 11 Os 83/14m
Beisatz: Gegenteilig zu RS0091317. (T2)
Bem.: Siehe auch RS0091390. (T3)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0106661
Zuletzt aktualisiert am
27.11.2014
Dokumentnummer
JJR_19970211_OGH0002_0140OS00003_9700000_001