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Rechtssatz RS0107073×

Rechtssatz RS0107073

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0107073

Entscheidungsdatum

11.05.2006

Rechtssatz

Wandlung setzt beim Verstoß gegen eine ausdrückliche Bedingung im Sinne des Paragraph 1167, ABGB ebenso wie beim Fehlen zugesicherter Eigenschaften im Sinne des Paragraph 923, ABGB voraus, dass die bedungene Eigenschaft für den Vertragsabschluss kausal war. Dafür reicht es nicht aus, dass der Besteller entsprechende Überlegungen anstellt, sondern es ist erforderlich, dass dem Werkunternehmer die Wichtigkeit der bedungenen Eigenschaft erkennbar ist. Das muss bei ausdrücklich erklärten Vorgaben angenommen werden; das Gegenteil ist vom Unternehmer zu beweisen.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 2258/96d
    Entscheidungstext OGH 01.10.1996 4 Ob 2258/96d
    Veröff: SZ 69/218
  • 5 Ob 172/00f
    Entscheidungstext OGH 19.12.2000 5 Ob 172/00f
    Auch; Beisatz: Hier: Bedungene Eigenschaft der in Auftrag gegebenen Publikation, sie solle den Eindruck eines redaktionellen Beitrags erwecken. (T1)
  • 8 Ob 17/03p
    Entscheidungstext OGH 22.05.2003 8 Ob 17/03p
    Beisatz: Die Anwendung dieser Grundsätze im Einzelfall stellt regelmäßig keine erhebliche Rechtsfrage im Sinne des § 502 Abs 1 ZPO dar. (T2)
  • 8 Ob 60/06s
    Entscheidungstext OGH 11.05.2006 8 Ob 60/06s
    Auch; Beis wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0107073

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.03.2017

Dokumentnummer

JJR_19961001_OGH0002_0040OB02258_96D0000_001