Rechtssatz RS0107880
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0107880
Entscheidungsdatum
21.12.2004
Rechtssatz
Im Falle einer Beschlussfassung über eine Maßnahme der außerordentlichen Verwaltung vor Inkrafttreten des 3.WÄG hat die beschließende Mehrheit das Gericht anzurufen (vergleiche 5 Ob 93/95 = WoBl 1996, 214/74), im Falle einer Beschlussfassung danach hingegen gemäß § 14 Abs 3 WEG neue Fassung die überstimmte Minderheit.Im Falle einer Beschlussfassung über eine Maßnahme der außerordentlichen Verwaltung vor Inkrafttreten des 3.WÄG hat die beschließende Mehrheit das Gericht anzurufen (vergleiche 5 Ob 93/95 = WoBl 1996, 214/74), im Falle einer Beschlussfassung danach hingegen gemäß Paragraph 14, Absatz 3, WEG neue Fassung die überstimmte Minderheit.
Entscheidungstexte
- 5 Ob 246/97f
Entscheidungstext OGH 24.06.1997 5 Ob 246/97f
- 5 Ob 369/97v
Entscheidungstext OGH 30.09.1997 5 Ob 369/97v
- 5 Ob 442/97d
Entscheidungstext OGH 09.12.1997 5 Ob 442/97d
- 5 Ob 232/01f
Entscheidungstext OGH 13.11.2001 5 Ob 232/01f
Vgl auch
- 5 Ob 147/02g
Entscheidungstext OGH 12.09.2002 5 Ob 147/02g
Vgl auch; Beisatz: Seit der Neuformulierung des §14 WEG 1975 durch das 3. WÄG besteht in dessen Anwendungsbereich keine Notwendigkeit mehr, die fehlende Zustimmung einzelner Miteigentümer zu bewilligungspflichtigen Bauvorhaben durch den Außerstreitrichter ersetzen zu lassen, weil sich die Baubehörde mit der Vorlage des Mehrheitsbeschlusses der Mit- und Wohnungseigentümer in Verbindung mit dem Nachweis, dass die überstimmte Minderheit den Außerstreitrichter nicht angerufen hat, zu begnügen hat. (T1); Veröff: SZ 2002/114
- 5 Ob 255/03s
Entscheidungstext OGH 10.02.2004 5 Ob 255/03s
Vgl auch
- 5 Ob 278/04z
Entscheidungstext OGH 21.12.2004 5 Ob 278/04z
Vgl auch; Beis wie T1; Beisatz: Hier: § 29 Abs 1 WEG 2002. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0107880
Dokumentnummer
JJR_19970624_OGH0002_0050OB00246_97F0000_002