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Rechtssatz RS0108833

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH, AUSL EGMR

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0108833

Entscheidungsdatum

17.12.2024

Norm

ÄrzteG §25 Abs1
ÄrzteG 1998 §53
B-VG Art18 Abs2
RL "Arzt und Öffentlichkeit" der österreichischen Ärztekammer allg
WR-ÖZÄK allg
ZÄG §35

Rechtssatz

Die Ärztekammer hat die Richtlinie aufgrund und im Rahmen der ihr eingeräumten Verordnungsermächtigung erlassen. Die darin enthaltenen Vorschriften sind, da sie sich nur an Ärzte und an Personen wenden, die im Interesse von Ärzten Informationen verbreiten auch im Sinne der von der Zweit- und der Drittbeklagten zitierten Entscheidung des EGMR ÖJZ 1990, 716 hinlänglich zugänglich. Die Richtlinie ist auch nur eine Konkretisierung der durch Paragraph 25, ÄrzteG verfügten Werbebeschränkung.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 319/97h
    Entscheidungstext OGH, AUSL EGMR 25.11.1997 4 Ob 319/97h
  • 4 Ob 161/10w
    Entscheidungstext OGH 05.10.2010 4 Ob 161/10w
    Vgl auch; Beisatz: Das in Art 5 lit d der Werberichtlinien für den zahnärztlichen Beruf (WR‑ÖZÄK) enthaltene Verbot der Plakatwerbung konkretisiert den Begriff des standeswidrigen Verhaltens in § 35 Abs 1 ZÄG und ist daher durch die Verordnungsermächtigung in § 35 Abs 5 ZÄG gedeckt. (T1)
  • 4 Ob 58/16g
    Entscheidungstext OGH 24.05.2016 4 Ob 58/16g
    Ähnlich; Beisatz: Hier: Werberichtlinien gemäß § 35 Abs 5 ZÄG. (T2)
  • 4 Ob 66/17k
    Entscheidungstext OGH 24.08.2017 4 Ob 66/17k
    Auch
  • 4 Ob 140/24b
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 17.12.2024 4 Ob 140/24b
    vgl; Beisatz: Die auf Grundlage von § 35 Abs 5 ZÄG und § 19 Abs 2 Z 3 ZÄKG erlassenen Werberichtlinien sind nur eine Konkretisierung dieser Vorschriften. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0108833

Im RIS seit

25.12.1997

Zuletzt aktualisiert am

26.02.2025

Dokumentnummer

JJR_19971125_OGH0002_0040OB00319_97H0000_003