Rechtstracker.at
Rechtssatz RS0109910×

Rechtssatz RS0109910

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0109910

Geschäftszahl

10ObS56/98b; 10ObS68/24h

Entscheidungsdatum

13.08.2024

Rechtssatz

Die Begriffe des Entgelts (in Paragraph 5, Absatz 2, ASVG) einerseits und des Einkommens (in Paragraph 149, Absatz 3, GSVG; Paragraph 294, Absatz 3, ASVG) verfolgen von ihrem Regelungsinhalt her unterschiedliche Zielrichtungen. Während es bei der Ausgleichszulage um die Grundversorgung eines Menschen geht, dem nach dem Willen des Gesetzgebers ein bestimmter, zur Existenzsicherung für erforderlich erachteter Mindestbetrag (Richtsatz nach Paragraph 293, ASVG, Paragraph 150, GSVG) zur Verfügung stehen soll, um ihm die Deckung seiner (sowie nächster Haushaltsangehöriger) lebensnotwendigen Bedürfnisse zu sichern, weshalb es nahelag, insoweit auf das Nettoeinkommen eines Pensionsberechtigten (Ausgleichszulagenempfängers) abzustellen, geht es bei der Geringfügigkeitsgrenze (nach Paragraph 5, ASVG) um die Untergrenze jenes Einkommens, das der vollen Sozialversicherungspflicht unterworfen wird.

Entscheidungstexte

  • 10 ObS 56/98b
    Entscheidungstext OGH 31.03.1998 10 ObS 56/98b
  • 10 ObS 68/24h
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 13.08.2024 10 ObS 68/24h
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0109910

Im RIS seit

31.03.1998

Zuletzt aktualisiert am

03.12.2024

Dokumentnummer

JJR_19980331_OGH0002_010OBS00056_98B0000_002