Rechtssatz RS0111114
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0111114
Geschäftszahl
7Ob268/98f; 7Ob102/98w; 10Ob67/07m
Entscheidungsdatum
11.09.2007
Rechtssatz
Die gefälschte oder verfälschte Urkunde muss als Beweismittel aufgenommen, ihr (unrichtiger) Inhalt in die Feststellungen eingeflossen sein. Dass eine gefälschte oder verfälschte Urkunde bloß Anlass für Tatsachenbehauptungen war, die gemäß § 396 ZPO bei der Fällung eines Versäumungsurteiles für wahr zu halten waren, reicht für die Begründetheit der Entscheidung darauf im Sinne des § 530 Abs 1 Z 1 ZPO nicht aus.Die gefälschte oder verfälschte Urkunde muss als Beweismittel aufgenommen, ihr (unrichtiger) Inhalt in die Feststellungen eingeflossen sein. Dass eine gefälschte oder verfälschte Urkunde bloß Anlass für Tatsachenbehauptungen war, die gemäß Paragraph 396, ZPO bei der Fällung eines Versäumungsurteiles für wahr zu halten waren, reicht für die Begründetheit der Entscheidung darauf im Sinne des Paragraph 530, Absatz eins, Ziffer eins, ZPO nicht aus.
Entscheidungstexte
- 7 Ob 102/98w
Entscheidungstext OGH 11.11.1998 7 Ob 102/98w
- 7 Ob 268/98f
Entscheidungstext OGH 11.11.1998 7 Ob 268/98f
- 10 Ob 67/07m
Entscheidungstext OGH 11.09.2007 10 Ob 67/07m
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0111114
Dokumentnummer
JJR_19981111_OGH0002_0070OB00268_98F0000_002