Rechtssatz RS0111338
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0111338
Entscheidungsdatum
28.06.1999
Rechtssatz
Die Unterlassung der in § 331 Abs 2 EO angeordneten Vernehmung führt zur Nichtigkeit der Entscheidung über den Verwertungsantrag.Die Unterlassung der in Paragraph 331, Absatz 2, EO angeordneten Vernehmung führt zur Nichtigkeit der Entscheidung über den Verwertungsantrag.
Entscheidungstexte
- 3 Ob 256/98p
Entscheidungstext OGH 16.12.1998 3 Ob 256/98p
- 3 Ob 28/99k
Entscheidungstext OGH 28.06.1999 3 Ob 28/99k
Beisatz: § 331 Abs 2 EO ist in verfassungskonformer Auslegung zu ergänzen, daß jeweils auch der Vertragspartner des Verpflichteten, also vor allem der Bestand- oder Leasinggeber, zum Verwertungsantrag des betreibenden Gläubigers einzuvernehmen ist. (T1) Beisatz: Eine Verwertungstagsatzung (mag auch eine solche in bestimmten Fällen zweckmäßig sein) ist nicht zwingend vorgeschrieben. (T2); Veröff: SZ 72/108
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0111338
Dokumentnummer
JJR_19981216_OGH0002_0030OB00256_98P0000_001