Rechtssatz RS0111641
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0111641
Entscheidungsdatum
11.10.2016
Rechtssatz
Durch den § 28 Abs 1 KSchG angefügten 2. Satz wird klargestellt, dass der Unternehmer, der die Verwendung bestimmter Klauseln zu unterlassen hat, sich auch im Einzelfall nicht auf unzulässige Klauseln berufen darf. Mit der Einschränkung "soweit sie unzulässigerweise vereinbart worden ist" wird dem Umstand Rechnung getragen, dass im Verbandsprozess keine geltungserhaltende Reduktion einer Klausel vorzunehmen ist (EvBl 1987/107 = RdW 1987, 120; JBl 1995, 719; SZ 67/154; SZ 68/79 = WoBl 1995/105; 2 Ob 9/97f).Durch den Paragraph 28, Absatz eins, KSchG angefügten 2. Satz wird klargestellt, dass der Unternehmer, der die Verwendung bestimmter Klauseln zu unterlassen hat, sich auch im Einzelfall nicht auf unzulässige Klauseln berufen darf. Mit der Einschränkung "soweit sie unzulässigerweise vereinbart worden ist" wird dem Umstand Rechnung getragen, dass im Verbandsprozess keine geltungserhaltende Reduktion einer Klausel vorzunehmen ist (EvBl 1987/107 = RdW 1987, 120; JBl 1995, 719; SZ 67/154; SZ 68/79 = WoBl 1995/105; 2 Ob 9/97f).
Entscheidungstexte
- 5 Ob 227/98p
Entscheidungstext OGH 09.03.1999 5 Ob 227/98p
Veröff: SZ 72/42
- 3 Ob 180/08d
Entscheidungstext OGH 19.11.2008 3 Ob 180/08d
- 3 Ob 12/09z
Entscheidungstext OGH 19.05.2009 3 Ob 12/09z
Ähnlich
- 3 Ob 109/13w
Entscheidungstext OGH 17.07.2013 3 Ob 109/13w
Vgl
- 2 Ob 131/12x
Entscheidungstext OGH 29.08.2013 2 Ob 131/12x
- 10 Ob 31/16f
Entscheidungstext OGH 11.10.2016 10 Ob 31/16f
Vgl auch
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1999:RS0111641
Zuletzt aktualisiert am
10.01.2017
Dokumentnummer
JJR_19990309_OGH0002_0050OB00227_98P0000_005